Videomodell von ByteDance Seed

Seedance 1.0 Pro: zusammenhängende Shot-Folgen aus einem Prompt

Du gibst einen Text-Prompt ein oder lädst ein Bild als erstes Frame hoch, optional zusätzlich ein letztes Frame – VideoAI führt Seedance 1.0 Pro aus und liefert dir eine 1080p-mp4-Sequenz aus mehreren verbundenen Einstellungen mit geführter Kamerabewegung. Es ist reines Video ohne Ton: Sprecherspur, Track und Sounddesign legst du in deiner eigenen Post-Produktion darunter.

Sequenzen aus sechs sehr verschiedenen Gewerken

Zu sehen sind Durchläufe aus Doku-Rekonstruktion, Musikvideo, animiertem Comic-Panel, Gaming-Kanal, Recruiting-Kampagne und Produktübergang – jeweils 1080p, mehrere zusammenhängende Einstellungen, sichtbare Kameraführung. Alle Beispiele laufen stumm, weil das Modell die Bildebene liefert und der Ton aus dem Schnitt kommt. Was hier steht, sind ausgewählte Durchläufe, kein Versprechen, dass jeder Prompt beim ersten Versuch so trifft.

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Was dieses Modell im Bild leistet

Vier Fähigkeiten entscheiden darüber, ob eine Generierung im Schnitt landet oder im Papierkorb: die Shot-Folge, die Treue zum Prompt, die Kontrolle über Anfang und Ende, und die Bildqualität selbst.

Multi-Shot Narrative

Ein Durchlauf liefert nicht einen langen Take, sondern mehrere verbundene Einstellungen mit Aufbau, Kern und Auflösung. Für die szenische Rekonstruktion einer Doku-Folge oder für die Bildebene zu einem fertigen Track heißt das konkret: Du iterierst die gesamte Sequenz, statt Shot für Shot einzeln zu generieren und anschließend zusammenzukleben.

Strong Prompt Adherence

Die Pro-Stufe ist auf semantisches Verständnis und die Befolgung anspruchsvoller Anweisungen ausgelegt. Art Direction, Weltbeschreibung, Materialien und Figurenmerkmale lassen sich also präzise vorgeben und steuern das Ergebnis spürbar – der wichtigste Hebel für Gaming-Kanäle mit festem Spiel-Look und für Marketing-Teams, die durch eine Freigaberunde müssen. Die Prüfrunde ersetzt es nicht: beschreiben, sichten, nachschärfen.

In drei Schritten zur fertigen Sequenz

Der Weg von der ersten Zeile bis zum Material auf der Timeline: Ausgangspunkt festlegen, Sequenz erzeugen und sichten, mp4 in den eigenen Schnitt übernehmen.

SCHRITT 01

Ausgangspunkt wählen: Prompt oder Startbild

Entweder du beschreibst die Sequenz in Text – Ort, Figur, Bildsprache und Kamerabewegung, und zwar je Einstellung einzeln –, oder du lädst ein vorhandenes Bild als erstes Frame hoch: einen Packshot, ein Comic-Panel, ein Key-Artwork. Optional ergänzt du ein letztes Frame, wenn der Übergang ein definiertes Zielbild treffen soll. Je konkreter du Beat und Kamera pro Einstellung benennst, desto eher trägt die Multi-Shot-Folge; ein Ein-Satz-Prompt liefert eher einen Einzelshot. Merkmale, die über alle Einstellungen halten sollen – Figur, Material, Farbwelt –, wiederholst du am besten wortgleich.

SCHRITT 02

Sequenz erzeugen, sichten, nachschärfen

VideoAI startet die Generierung und gibt dir eine 1080p-mp4-Sequenz aus mehreren zusammenhängenden Einstellungen zurück. Rechne mit mehreren Durchläufen: erst sichten, dann Prompt oder Startbild nachziehen, dann die überzeugendste Fassung nehmen. Die Modellangaben nennen rund 2 bis 12 Sekunden pro Generierung; dass viele API-Anbieter nur feste Presets zeigen, ist eine Voreinstellung des Anbieters und keine Grenze des Modells. Wer viele Varianten durchspielt – Kampagnenideen, Release-Cuts, Produktvarianten –, grobt sie auf der schnelleren und günstigeren Stufe Seedance 1.0 Pro Fast aus und rendert nur die Gewinner final. Für einen ersten Seedance 1.0 Pro Test reicht meist ein einziger Prompt, um zu sehen, wie das Modell deine Beschreibung liest.

SCHRITT 03

Das mp4 in den eigenen Schnitt übernehmen

Die Datei geht direkt in Premiere, Resolve oder CapCut. Sprecherstimme, Track, Musik und Sounddesign legst du dort selbst darunter, weil Seedance 1.0 Pro reines Video ohne Ton ausgibt. Zuschnitt und Format entscheidest du ebenfalls im Schnitt – hochkant für Reels, Shorts und TikTok, quer für YouTube, LinkedIn oder den Standbildschirm auf der Messe. Plane den Bildausschnitt deshalb schon beim Prompt mit, wenn dieselbe Sequenz mehrere Kanäle bedienen soll.

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Beschreib deine Sequenz oder lad dein Frame hoch

Ob Doku-Rekonstruktion, Musikvideo, animiertes Panel für die Crowdfunding-Kampagne, Kanal-Trailer, Azubi-Spot oder stummer Produktloop für den Messestand: Am Ende steht ein 1080p-mp4 mit mehreren zusammenhängenden Shots, das in deine Timeline geht – erfahrungsgemäß nach ein paar Runden Feinschliff am Prompt und nicht per Knopfdruck beim ersten Versuch. Wer rechnet, probiert breit auf Pro Fast aus und rendert final auf 1.0 Pro. VideoAI ist ein unabhängiges Informations- und Nutzungsangebot und steht in keiner offiziellen, autorisierten oder partnerschaftlichen Beziehung zu ByteDance, Volcano Engine / Volcengine oder BytePlus.

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Offene Fragen vor dem ersten Durchlauf

Was ist Seedance 1.0 Pro eigentlich genau?

Es ist das große, rein visuelle Modell der Seedance-1.0-Generation vom Seed-Team bei ByteDance, verfügbar seit Juni 2025 über Volcano Engine / Volcengine, international auch als BytePlus ModelArk. Aus einem Text-Prompt oder einem Bild als erstem Frame erzeugt es eine mp4-Sequenz aus mehreren zusammenhängenden Einstellungen in bis zu 1080p bei 24 Bildern pro Sekunde. VideoAI führt dieses Modell aus, ist aber ein unabhängiges Angebot ohne offizielle Verbindung zum Hersteller.

Wie funktioniert Seedance 1.0 Pro im Alltag – was gebe ich rein, was kommt raus?

Rein geht entweder ein Text-Prompt, in dem du jede Einstellung mit Ort, Figur, Bildsprache und Kamerabewegung beschreibst, oder ein Bild als erstes Frame, optional ergänzt um ein letztes Frame für einen definierten Übergang. Raus kommt ein mp4 mit mehreren verbundenen Shots. Dazwischen liegt in der Praxis eine Sichtungsrunde: Prompt oder Startbild anpassen, neu generieren, die beste Fassung behalten.

Kann ich Seedance 1.0 Pro kostenlos ausprobieren, bevor ich zahle?

Ein Einstieg ohne Bezahlung hängt vom jeweiligen Anbieter und dessen Starttarif ab – prüfe das direkt in der Preisübersicht deines Zugangs, denn hier gibt es keine allgemeingültige Antwort. Ein Konto brauchst du in jedem Fall. Günstig für einen ersten Durchlauf: Nimm die schnellere Stufe Pro Fast für die Grobfassung und rendere erst die überzeugende Variante auf 1.0 Pro.

Erzeugt das Modell auch Ton, Sprache oder Soundeffekte?

Nein. Diese Generation ist ein reines Videomodell: Bild ja, Ton nein – keine Sprachausgabe, keine Soundeffekte, keine Lippensynchronisation. Nativer Ton gehört zu späteren, eigenständigen Modellen (1.5 Pro, 2.0) und lässt sich nicht auf diese Version übertragen. Sprecherspur, Track und Sounddesign entstehen deshalb in deiner Post-Produktion.

Stimmt es, dass nur 5 oder 10 Sekunden pro Clip gehen?

So pauschal nicht. Die Modellangaben nennen eine Spanne von rund 2 bis 12 Sekunden pro Generierung. Dass manche API-Anbieter ausschließlich 5- oder 10-Sekunden-Presets anbieten, ist eine Voreinstellung des jeweiligen Anbieters und keine harte Grenze des Modells. Was dir konkret zur Verfügung steht, hängt also von deinem Zugang ab.

Bleiben Figur, Look und Produkt über mehrere Einstellungen hinweg erhalten?

Zwei Hebel bringen dich nah heran: ein erstes Frame – dein Panel, Character-Sheet oder Packshot – als visueller Anker und eine explizite, über alle Einstellungen wortgleiche Beschreibung von Figur, Material und Bildsprache. Beides führt die Generierung deutlich näher an deine Vorlage, weil das Modell auf zusammenhängende Multi-Shot-Sequenzen und auf komplexe Anweisungen ausgelegt ist. Eine Garantie, dass jedes Merkmal in jeder Einstellung durchhält, ist es nicht: Plane Iterationen ein und wähle im Schnitt aus.

Ich zeichne selbst – sieht die Sequenz dann nach meinem Stil aus?

Ein eigenes Panel oder Character-Sheet als erstes Frame ist der beste verfügbare Weg, den Look zu verankern: Die Generierung startet aus deiner Zeichnung statt aus einer vom Text erfundenen Figur, und über die Prompt-Befolgung kannst du Stilmerkmale zusätzlich benennen. Wie nah das Ergebnis an deinem Strich bleibt, ist trotzdem ein Näherungswert und kein Versprechen. Üblich ist, mehrere Durchläufe zu fahren, das Startbild zu variieren und nur die überzeugenden Fassungen zu verwenden.

Welches Seitenverhältnis bekomme ich – geht hochkant für Reels und Shorts direkt?

Dazu machen wir bewusst keine Angabe: Die offizielle Modellkarte listet für diese Version keine Seitenverhältnisse auf, und Werte aus anderen Versionen wie 1.5 Pro lassen sich nicht übertragen. Prüfe die Dokumentation deines Anbieters. Und plane den Bildausschnitt so, dass du im Schnitt sauber auf Hoch- oder Querformat zuschneiden kannst.

Wie unterscheiden sich 1.0 Pro, Pro Fast, 1.5 Pro und 2.0 – und wie hoch sind die Seedance 1.0 Pro Kosten?

1.0 Pro (diese Seite) ist die große, rein visuelle Stufe von Juni 2025; Pro Fast ist dieselbe Generation als schnellere, deutlich günstigere Variante – nach Anbieterangaben etwa dreimal schneller bei rund 72 Prozent niedrigerem Preis, praktisch für Varianten-Runden. 1.5 Pro und 2.0 sind spätere, eigenständige Modelle mit anderem Funktionsumfang, unter anderem Audio; ihre Spezifikationen gelten hier ausdrücklich nicht. Der Seedance 1.0 Pro Preis liegt bei etwa 2,50 bis 3,00 US-Dollar je Million Video-Token, ein 1080p-Clip von wenigen Sekunden näherungsweise bei 0,60 bis 0,70 US-Dollar – Näherungswerte, verbindlich ist die Preisliste deines Anbieters. Welche Nutzungs- und Lizenzbedingungen für deine Ausgaben gelten, richtet sich ebenfalls nach ihm; prüfe sie vor dem kommerziellen Einsatz.

Seedance 1.0 Pro: Multi-Shot-Sequenzen erzeugen - VideoAI